Zielgruppe unserer familienanalogen Lebensgemeinschaften sind in der Regel junge Menschen ab dem 6. Lebensjahr mit Verhaltensauffälligkeiten, Bindungsstörungen, ADS/ADSH, Lernstörungen, Autismusspektrumstörungen, Entwicklungsverzögerungen und -störungen, ebenso wie junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr im familiären Bereich leben können.

Grundsätzlich sollen sie in der Lage sein, eine öffentliche Schule zu besuchen oder eine Ausbildungsstelle anzunehmen. Außerdem sollten sie für das Zusammenleben in unserer Lebensgemeinschaft offen sein. Die Aufnahme in unsere Einrichtung kann auch als Anschlussmaßnahme nach stationärer kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung erfolgen.

Im psychiatrischen Klassifikationssystem sind die Kinder durch Diagnosen beschrieben, wie zum Beispiel:

  1. Kinder mit hyperkinetischem Syndrom soweit nicht regulär versorgbar
  2. Kinder mit autistischen Störungen des vorwiegend Asperger-Autismus
  3. Kinder mit Sprach- und Kommunikationsstörungen
  4. Kinder mit schweren emotionalen Störungen
  5. Kinder mit multiplen Entwicklungsverzögerungen

Einzugsbereich ist das gesamte Bundesgebiet

Rechtsgrundlage sind die §§ 34, 35, 35a, 41 SGB VIII, in Ausnahmefällen auch junge Menschen nach dem BSHG, SGB XII.