Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd / therapeutisches Reiten im Emsland

Wir sind eine vom Deutschen Kuratorium für therapeutisches Reiten anerkannte Einrichtung. Die besonderen Gegebenheiten auf dem Hof in Lähden und speziell ausgebildete Fachkräfte ermöglichen es uns, die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd auf hauseigenen Therapiepferden fest in unser therapeutisches Konzept zu integrieren. 

Die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd HPF ist ein pädagogisch-therapeutisches Angebot mit ausgebildeten Pferden, welches in einem geschützten Rahmen in kleinen Gruppen bis maximal sechs TeilnehmerInnen oder auch im Einzelsetting stattfindet. HPF ist am individuellen Förderbedarf der jungen Menschen orientiert und umfasst pädagogische, psychologische, sozial-integrative und psychomotorische Angebote.

Die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd ist als ganzheitliche Unterstützung ausgelegt. Das Pferd spricht den Menschen über alle Sinne an und geht über seine Bewegung mit dem auf seinem Rücken Sitzenden in einen Bewegungsdialog. Die Vorgehensweise bei der heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd ist situationsbezogen und prozessorientiert, kann somit den jungen Menschen in seinem Entwicklungsstand abholen und über Ressourcenstärkung individuell fördern. Das Pferd bietet neue unbekannte Wege zur Kontaktaufnahme und zum Beziehungsaufbau. Es gibt dem Menschen eine unmittelbare, eindeutige und vorurteilsfreie Rückmeldung und spiegelt die Befindlichkeit seines Gegenübers wider.


Tiergestützte Pädagogik

Menschen haben aus einem grundlegenden Bedürfnis heraus eine natürliche Zuneigung zu Tieren. Sie suchen den Kontakt mit dem Tier, wollen es lieben und geliebt werden. Durch die unterschiedlichen Tierarten bietet sich ein breites Spektrum an Anforderungen und Bedürfnissen, auf die es sich einzustellen gilt. Dadurch ergeben sich variantenreiche Lern- und Erfahrungsfelder.

Tiere geben sozialen Halt, unterstützen, beschützen, vermitteln Lebensfreude, machen Spaß, sind Freund, Kumpel, Begleiter.

Das Zusammenleben mit Tieren in den Wohngruppen schafft ein ungezwungenes und lebensfrohes Klima, von dem sich auch „schwierige“ Kinder ansprechen lassen. Der Umgang mit den Tieren kann die Persönlichkeit stärken und die Kontaktaufnahme zum sozialen Umfeld erleichtern. In den unterschiedlichen Wohngruppen sind Hunde, die von den Mitarbeiter/innen mitgebracht werden, ein fester Bestandteil im Alltag. In allen Gruppen sind je nach Wohnsituation Katzen, Schafe, Enten, Hühner, Fische sowie Pferde ein fester Bestandteil in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit.